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Duisburg, 1. Mai:
Mit den
internationalistischen Fahnen auf den Straßen gegen Sozialabbau
und Besatzung
Der 1. Mai, der Tag der internationalen Vereinigung des
Proletariats, naht. Wieder einmal sind an diesem Tag die Fronten an den
Barrikaden klar voneinander getrennt. Auf der einen Seite versucht der
Kapitalismus, der Imperialismus und die Reaktion die Ausbeutung und
Unterdrückung aufrecht zu erhalten. Auf der anderen Seite kärnpfen das
Proletariat und die Völker für Freiheit und Sozialismus. Die Arbeiterklasse und
die Werktätigen dieser Welt werden dem internationalen reaktionären Kräften
gegenüberstehen. Und wieder einmal werden die Arbeiterklasse und die Werktätigen
Völker gegen den Imperialismus, Kapitalismus und jegliche Art von Reaktion die
Straßen besetzten, um ihren Wunsch nach Revolution und Sozialismus zum Ausdruck
zu bringen. Der barbarische Imperialismus, wobei die USA den ersten Platz
einnimmt, führt einen Krieg gegen die Völker, um den Reichtum dieser Erde
alleine zu ernten und zu besitzen. Dieser Krieg hat mit Afghanistan seinen
Anfang genommen und hat Tausende von Menschenleben gekostet. Nun fallen schon
die Bomben auf den Irak herab. Dies geschah unter den Vorwänden, wie „ im Irak
herrscht keine Demokratie", „Saddams Grausamkeit" und nicht zu vergessen ist die
Lüge mit den „Massenvernichtungswaffen".
Nachdem der Irak dem Erdboden gleichgemacht wurde, bereitete
man dem Saddam Regime ein Ende. Dabei wurden Tausende von Menschen ermordet.
Indem man die dort lebenden Schiiten, Araber und Kurden aufeinander hetzt, wird
darauf gezielt die Herrschaft zu festigen. Statt gegen die Aggressivität der USA
zu handeln, versuchen die Türkei, der Iran und Syrien durch Bündnisse mit den
Imperialisten, den Wunsch der Kurden nach einem eigenen Staat, zu verhindern.
Der Angriff Syriens auf die Kurden ist ein offener Beweis dafür.
Der Irak steht heute noch unter Besatzung und der ehrenhafte
Widerstand des irakischen Volkes dauert immer noch an. Die USA, dessen Ziel es
ist über den Mittleren Osten zu herrschen, unterstützt das Morden gegen die
Palästinenser seitens Sharon und des israelischen Zionismus. Unter dem Vorwand
der „ Demokratie und Freiheit" hat die USA in nahezu 100 Ländern einen
militärischen Eingriff vollzogen, darunter sind Kolumbien, Peru, Bolivien, die
Philippinen, Indonesien, der Balkan, Venezuela und Nepal. Dabei stehen neue
Angriffe auf dem Plan.
Auf dem NATO Gipfel, der im Juni in Istanbul stattfinden wird,
werden die Imperialisten über das „große Mittlere Osten Projekt" diskutieren.
Der Mittlere Osten wird erneut geteilt. Um dem Tun der Imperialisten halt zu
sagen, müssen wir im Juni gegen den NATO Gipfel Widerstand leisten. Um der
Hegemonie der Imperialisten zu verurteilen, befinden sich die Völker dieser Welt
Tag für Tag auf den Straßen. Dadurch verstärkt sich die Einigkeit der Völker
gegen den Imperialismus.
Die Arbeiterklasse und die unterdrückten Völker stehen, abgesehen von den imperialistischen Kriegen, auch noch den
neoliberalen Angriffen gegenüber. Durch diese Angriffe hat sich der
Privatisierungssektor in allen Ländern erhöht. Die Arbeitslosigkeit vermehrt
sich von Tag zu Tag. Durch das Reformpaket „Agenda 2010" wird das Leben in
Deutschland unerträglich gemacht. Gesundheit und Bildung werden
Gebührenpflichtig, das Arbeitslosengeld wird gekürzt, das Pensionsalter erhöht.
Die Menschen werden langsam an die Grenzen der Armut gedrängt.
Der Bestand des Sozialstaates wird abgeschafft. Die erkämpften
Rechte werden uns einzeln wieder entzogen. Unter dem Titel „Kampf gegen Terror"
werden neue Gesetze verabschiedet, um Angriffe gegen revolutionäre Kräfte und
Organisationen zu legitimieren. Die Migranten werden als potentielle Täter
hingestellt und die erkämpften politischen Rechte werden ihnen somit genommen.
Die heutige Situation der Arbeiter zeigt, dass die Migranten und die
einheimischen Arbeiter unter den gleichen Umständen leiden. Von den neoliberalen
Angriffen sind alle Arbeiter und Werktätige betroffen, somit muss der Kampf
dagegen gemeinsam erfolgen.
Die neoliberale Politik macht sich auch in der Türkei
bemerkbar. Das faschistische türkische Regime hat unserem Volk den
„ökonomischen Krieg" angesagt. Das heißt, dass sich die Ausbeutung der
faschistischen Brutalität beugt. Dies lässt sich durch das „F-Typ Massaker",
durch Angriffe, Folter und Eingriffe in die Pläne des kurdischen Volkes
beweisen. Aber auch die international geführten Operationen gegen
Organisationen und Einzelpersonen, der Entzug der Rechte und die Eingriffe auf
den Straßen sind typische Beispiele dafür. Im Gegensatz dazu erzeugt dies eine
Widerstandsfront, Streiks, Straßendemonstrationen, Boykotte, Besatzungen,
Todesfasten und Volksaufstand.
Gegen das ehrenlose Leben in das die Völker seitens der Imperialisten gedrängt
werden, erhöhen sich überall die Stimmen und spiegelt sich in der Parole „Eine
andere Welt ist möglich" wieder. Doch wir wissen eine Gesellschaft ohne
Ausbeutung, Gleichheit und Freiheit ist nur mit dem Sozialismus möglich! Denn
nur der wahre Sozialismus kann eine andere Welt ermöglichen. Wir die Arbeiter,
Werktätigen und die unterdrückten Völker müssen unsere Kräfte vereinigen, um den
Kampf der wahren Befreiung der Menschheit durch den Sozialismus zu erhöhen!"
Lasst uns am 1. Mai gegen die imperialistische Besatzung,
Arbeitslosigkeit, Rassismus, Sozialabbau und politischen Verbote demonstrieren.
Es lebe der Proletarische Internationalismus!
Es lebe der Zusammenhalt zwischen den Revolutionären!
Nieder mit dem Kapitalismus, es lebe der Sozialismus!
Es lebe
der 1. Mai!
Die
revolutionäre 1. Mai Initiative
(PARTİZAN
• ATILIM
DEVRiMCi
DEMOKRASi • HAKLAR VE ÖZGÜRLÜKLER CEPHESi • YENİ DÜNYA İÇİN
ÇAĞRI Duisburg)
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